Energietechnik 22. Mai 2026 ca. 1 Min. Lesezeit

HWW beriet Energa S.A. bei ihrer Teilnahme an der Kapazitätsmarktauktion 2029. Die Einnahmen werden 2029 voraussichtlich rund 656 Millionen PLN betragen.

Autor: Katarzyna Sudoł
HWW beriet Energa S.A. bei ihrer Teilnahme an der Kapazitätsmarktauktion 2029. Die Einnahmen werden 2029 voraussichtlich rund 656 Millionen PLN betragen.

Kontext

Der Nachauktionsmechanismus wurde durch eine Änderung des Kapazitätsmarktgesetzes eingeführt. HWW Hewelt Wojnowski Lindner i Wspólnicy Sp.k. beriet hinsichtlich der Einhaltung der EU-Beihilfevorschriften – insbesondere der CEEAG 2022-Leitlinien und des Beschlusses SA.46100 der Europäischen Kommission zur Einführung des polnischen Kapazitätsmarktmechanismus – sowie hinsichtlich der Haftung der Vorstandsmitglieder eines vom Staatshaushalt kontrollierten Unternehmens.

Beratungsumfang

  • Bewertung der Übereinstimmung des Auktionsmechanismus nach dem Prozess mit den CEEAG-Leitlinien 2014–2020, CEEAG 2022 und dem Beschluss SA.46100 der Europäischen Kommission;
  • Identifizierung von Melderisiken der Mitgliedstaaten;
  • Analyse der unternehmerischen Verantwortung von Vorstandsmitgliedern im Lichte der Business Judgment Rule;
  • Szenarien einer negativen Entscheidung der Europäischen Kommission und deren finanzielle Folgen für den Begünstigten;
  • Analyse der Ansprüche des Unternehmens gegenüber dem Staatshaushalt für den Fall, dass öffentliche Beihilfen zurückgezahlt werden müssen.

Bedeutung

Das Gutachten von HWW war eines der wichtigsten Dokumente, die der Entscheidung des Vorstands von Energa S.A. vom 17. Juli 2025 zugrunde lagen, den Konzern an der Auktion teilnehmen zu lassen. Zusätzlich zum Vertrag für 2029 sicherte sich der Konzern in der zusätzlichen Kapazitätsmarktauktion 462,61 MW für das Lieferjahr 2026. Das Gutachten dient als Referenz für Investitionsentscheidungen von Unternehmen mit staatlicher Beteiligung hinsichtlich des Ausbaus der für die Versorgungssicherheit notwendigen Kapazitäten.

Team

Im Namen der Anwaltskanzlei waren folgende Personen für die Bearbeitung des Falles verantwortlich: Aleksandra Lindner – Partnerin, Rechtsanwältin, Gerichtsmediatorin, Piotr Magda – Rechtsberater, Senior Associate, Adrian Łukasik – Rechtsberater, Senior Associate und Mateusz Sołkowisz – Rechtsreferendar, Associate.

Autor
Katarzyna Sudoł
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